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Reise durch die Geschichte der Informatik - aufbereitet als Stationenlernen für jedermann

Staatsexamensarbeit

Motivation

"Informatik ist die modernste und zukunftsträchtigste Wissenschaft" (J.Desel, "Das ist Informatik", 1.Aufl.Springer, 2001). Mit diesem Satz begründet Jörg Desel die Relevanz der Informatik für unsere Gesellschaft, denn "in der Informatik geht es genau so wenig um Computer, wie in der Astronomie um Teleskope“ (Edsger Wybe Dijksta).

 
Die Informatik ist in den vielfältigsten Formen überall in unserem Alltag fest verankert und nimmt einen großen Einfluss auf jeden von uns. Um die vielen komplexen Informatikideen als Fachfremder zu verstehen, ist es erforderlich, der Entwicklung der Informatik nachzugehen, um nachvollziehen zu können, wo unsere heutigen technischen Errungenschaften ihren Ursprung haben.

Dieses Modul gibt einen kleinen Einblick auf die Entstehung der Informatik und ihre vielen Pioniere, wie zum Beispiel:

  • Ada Countess of Lovelace, die erste Programmiererin,
  • Leibniz mit seiner Erkenntnis, dass die Berechnung im Dualsystem die schnellste und geschickteste Rechenweise für Maschinen ist,
  • Hollerith, der 1890 bei der Volkszählung in den USA die Auswertung der Daten mit Hilfe von Lochkarten von 7 Jahre auf 4 Wochen verkürzte und
  • Konrad Zuse, der 1941 die erste frei programmierbare Maschine vorstellte, die dem Aufbau unserer heutigen Computer ähnelt.

 
Wie die Informatik die Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten verändert hat und wie spannend es sein kann, sich mit Forschung und Weiterentwicklung auch als Fachfremder auseinanderzusetzen gerade in Bezug auf Informationsverarbeitung, möchte dieses Modul in kurzen und voneinander unabhängigen Stationen sowohl für den Geschichtsinteressierten im Allgemeinen, der Informatik sowie dem Technikfremden jeden Alters zeigen.
Das Modul stellt einen kleinen Anfang dar, eine ”Generation der Informatik“ entstehen zu lassen.

Modulverlauf:

 
Im Schülerlabor sind alle vier Stationen des Moduls im Raum verteilt aufgebaut, abwechselnd kann der Besucher an Modellen oder am Computer einen Themenblock bearbeiten. Die vier Stationen sind alle thematisch unabhängig von einander entworfen worden und bilden zusammen einen Blickwinkel auf die Geschichte der Informatik.

Die Bearbeitungsdauer der einzelnen Stationen beträgt im Durchschnitt zwischen 5 und 15 Minuten. Die Stationen sind einfach, verständlich, intuitiv zu handhaben und können jederzeit von jedermann, ob groß oder klein während anderer Veranstaltungen im InfoShere erkundet werden.

 

Die Stationen des Moduls:

 
"Informatik in unserem Alltag" Wie gut kennst du dich in der Welt der Informatik aus?

  • Was wissen Sie über die Arbeit eines Informatikers?
  • In welchen Bereichen unseres Alltags spielt die Informatik eine große Rolle?
  • Vom Absturz einer Raumsonde bis hin zum Blackout in Nordosten der USA, wie kleine Rechen- und Programmierfehler zu großen Ausfällen in der Vergangenheit geführt haben.

 
"Die Rechenmaschinen in der Informatik "

  • Das Rechnen mit einer Binären Addiermaschine.
  • Das erste Programm zum Lösen eines linearen Gleichungssystems nach Ada Lovelace.
  • Die Lochkarte als Datenträger - die Idee von Hollerith (1890)
  • "Apple" Rechner im Vergleich mit der "Z3"' von Konrad Zuse, der ersten weltweit programmierbaren Rechenmaschine.

 
"Die Programmiersprachen"

„Hello, world!“ Sprechen Sie Java, HTML, Logo, C++ oder Basic?

"Die Entwicklung der letzten 60 Jahre in der Informatik"

Ist es schon so lange her?
Wann wurde die erste Mail geschrieben? Wann entstand das World Wide Web? Wann ging die berühmte Rechenmaschine "Google" online? Was war der "Millennium-Bug"? Diese Fragen werden hier beantwortet und bringen jeden Besucher zum Staunen.

Voraussetzungen

Interesse an der Geschichte der Informatik.

 

Betreuer

 

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Created by holz. Last Modification: Sunday, 22. December 2013 17:55:48 by kwiecien.