Abgeschlossene Projekte

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Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojektes PRiME - Professional Reflective Mobile Personal Learning Environments entstand durch die RWTH Aachen in Zusammenarbeit mit DB Training, Learning and Consulting der Deutschen Bahn ein auf digitalen Medien basierendes Lern- und Wissensmanagementsystem.

Es dient zur Unterstützung mobiler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zum Beispiel von Servicetechnikerinnen und Servicetechnikern, die keinen direkten Zugriff auf einen Computer haben, aber dennoch stets verfügbare und aktuelle Daten benötigen. Hinter PRiME steckt die Idee, ein individuelles Informations- und Weiterbildungsangebot zu schaffen, um das selbstgesteuerte Lernen am Arbeitsplatz zu verbessern und sofortige Hilfestellung zu leisten. Die Funktionen in PRiME gehen weit über die eines klassischen LMS hinaus. Die neuen Ansätze werden insbesondere durch mobile und miteinander kooperierende Apps repräsentiert.

 
 

IGaDtools4MINT - Gender und Diversity Mainstreaming Toolkit für den Informatikstudiengang

Trotz umfangreicher Forschung und darauf aufsetzender Modellprojekte sowie Förderprogramme, die den Frauenanteil in den MINT-Fächern erhöhen und die Abbruchquoten senken sollen, stagniert die Anzahl der Frauen in technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen. In Anknüpfung an die bestehende Forschung analysierte das Projekt IGaDtools4MINT bundesweit durchgeführte Best Practice-Maßnahmen aus diesem Bereich und vereinte diese in einer Zusammenschau mit dem Ziel, ein Gesamtkonzept zu entwickeln, über das der Anteil von Frauen in MINT-Fächern nachhaltig erhöht werden kann.

In diesem Kooperationsprojekt arbeiteten der Lehr- und Forschungsgebiete Informatik 9 und Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften, kurz: GDI, sowie der Technischen Universität Berlin zusammen. Hier wurde ein Gender und Diversity Toolkit entwickelt, das Handlungsleitlinien sowie Umsetzungsstrategien und -methoden für Hochschulen bereithält. Diese sollten den Anteil an jungen Frauen und weiteren bislang von den MINT-Fächern eher ausgegrenzten Zielgruppen erhöhen und so zu einem Paradigmenwechsel im MINT-Bereich beitragen.

 
 

SAiL-M - Semiautomatische Analyse individueller Lernprozesse in der Mathematik

In Vorlesungen mit hunderten Teilnehmenden ist es den Tutoren meist unmöglich, sich bestmöglich um jeden Studierenden zu kümmern. Auf der anderen Seite erbringen automatisierte Lernumgebungen nicht immer das Feedback, das schlechtere Studierende zum Aufholen benötigen. Ziel des BMBF-Projekts SAiL-M ist es daher, Konzepte und Werkzeuge zu entwickeln, die semi-automatische Analysen individueller Lernprozesse in Mathematik und anderen Fächern ermöglichen.

Im letzten Jahr wurden interaktive Werkzeuge entwickelt, die den Lernenden bei mathematischen Aufgaben unterstützen, zum Beispiel bei Beweisen geometrischer Theoreme in der Mengenalgebra. In Kooperation mit unseren Partnern aus Schwäbisch Gmünd wurden interaktive Visualisierungen integriert, die auf dem Cinderella Dynamic Geometry System basieren. Mit Hilfe eines Jacareto-Moduls kann der Lernprozess der Studierenden zusätzlich aufgezeichnet werden.

Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.