Abgeschlossene Projekte

  PRiME Logo

Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojektes PRiME - Professional Reflective Mobile Personal Learning Environments entstand durch die RWTH Aachen in Zusammenarbeit mit DB Training, Learning and Consulting der Deutschen Bahn ein auf digitalen Medien basierendes Lern- und Wissensmanagementsystem.

Es dient zur Unterstützung mobiler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zum Beispiel von Servicetechnikerinnen und Servicetechnikern, die keinen direkten Zugriff auf einen Computer haben, aber dennoch stets verfügbare und aktuelle Daten benötigen. Hinter PRiME steckt die Idee, ein individuelles Informations- und Weiterbildungsangebot zu schaffen, um das selbstgesteuerte Lernen am Arbeitsplatz zu verbessern und sofortige Hilfestellung zu leisten. Die Funktionen in PRiME gehen weit über die eines klassischen LMS hinaus. Die neuen Ansätze werden insbesondere durch mobile und miteinander kooperierende Apps repräsentiert.

 
 

QOLB / LeBiAC Phase 1- Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Im Rahmen des Projekts QOLB/LeBiAC - Qualitätsoffensive Lehrerbildung unterstützen Bund und Länder die Weiterentwicklung der Lehramtsausbildung. Auch die Fachdidaktik Informatik ist im Rahmen des Antrags der RWTH Aachen seit 1. Januar 2016 gleich mit drei Maßnahmen dort aktiv.

 
 

MINT-L-OER-amt

Ziel des Vorhabens MINT-L-OER-amt ist es, OER als Thema nachhaltig in die MINT-Lehramtsaus- und -fortbildung der RWTH Aachen zu integrieren. Dazu sollen als primäre Zielgruppe die Fachdidaktiker-innen OER-Kompetenzen erlangen und durch die beantragte Projektstelle dabei unterstützt werden, Bausteine zum Erwerb von OER-Kompetenzen in die eigene Fachdidaktiklehre zu integrieren. Verankert ist die Stelle im MINT-Fachdidaktik-Kompetenzzentrum MINT-L^4@RWTH. Das mehrstufige Konzept zum OER-Kompetenzerwerb erreicht mittelbar auch alle Lehramtsstudierenden, Referendare und aktive Lehrkräfte der Region. Genutzt werden dabei existierende Qualifikationsangebote der regulären Lehre, des Zentrums, des Fachdidaktikforums der RWTH Aachen sowie der eLearning Strukturen. Darüber hinaus werden über MINTL^4@RWTH und die OER-qualifizierten Lehramtsstudierenden auch die nicht-Lehramtsstudiengänge der MINT-Fächer erreicht.
Das Konzept adressiert in einem mehrstufigen Prozess die Sensibilisierung und Qualifizierung der MINT-Fachdidaktik-Dozierenden und damit auch Studierenden.

 
 

IaG - Informatik an Grundschulen

Ziel des Projektes IaG - Informatik an Grundschulen in Nordrhein-Westfalen ist es, Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klasse die Facetten der Informatik näherzubringen und ihnen die Bedeutung von Informatik im Alltag zu verdeutlichen. Der Fokus liegt nicht auf dem Gebrauch von Computersystemen, sondern auf den grundlegenden Konzepten der Informatik, zum Beispiel der Anzeige von Informationen.

 
 

BeLEK - Beruf Lehrer/in Berufskolleg

Das vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, kurz MIWF, geförderte Projekt BeLEK-Beruf Lehrer/in Berufskolleg hat zum Ziel, das Lehramt an Berufskollegs in NRW zu stärken und somit dem Lehrermangel im gewerblich-technischen Bereich entgegenzuwirken.

 
 

MINT-L⁴@RWTH Aachen - Lehrer Lernen LebensLang

MINT-L⁴@RWTH bezeichnet ein Ende 2012 gegründetes Kompetenzzentrum, das sich der Akquise, der Aus- und Fortbildung von MINT-Lehramtsstudierenden bzw. von MINT-Lehrkräften sowie der Unterstützung von Studierenden der Ingenieur- und Naturwissenschaften vor bzw. am Studienbeginn widmet.

 
 

AIX - Future Teaching & Learning

Das vom Stifterverband geförderte Projekt AIX - Future Teaching & Learning will bis Ende 2017 flächendeckend in allen Fakultäten der RWTH Aachen eine Weiterentwicklung der Lehre im Rahmen einer Blended Learning-Konzeption erreichen. Die Aufgabe der Arbeitsgruppe ist es zielführende Investitionen und qualitätssteigernde Maßnahmen von ausschließlich kostenträchtigen Maßnahmen zu unterscheiden, das heißt solchen ohne signifikante Steigerung der Qualität der Lehre. Dabei werden Hilfsmittel und Methoden aus den Bereichen Learning Analytics, Data Mining und Befragungstechniken des Technologie- und Innovationsmanagements angewandt.

 
 

PALM - Personal Academic Learner Model

Das Projekt PALM - Personal Academic Learner Model realisiert ein umfassendes Empfehlungssystem für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, das verschiedene Visual Analytics-Module integriert.

 
 

Learning in Context

Kern des Projekts Learning in Context ist die Definition und Implementierung eines LifeLong Learner-Modells, das allen unseren Learning Analytics-Aktivitäten zugrunde liegt. Ein Fokus des Learning Context Data Model, kurz LC-Modells, ist daher die Berücksichtigung des Lernkontexts. Informelles Lernen erfolgt zunehmend mit mobilen Geräten, die reichhaltige Informationen über den Nutzungskontext liefern.

 
 

Course Mapper

CourseMapper ist eine offene Lernplattform, die der Philosophie konnektivistischer MOOCs folgt. Sie unterstützt kollaboratives, selbstgesteuertes Lernen auf der Basis verschiedener Interaktionsformen. Ein Fokus liegt auf kollaborativer Annotation von Videos und PDF-Lernmaterialien.

 
 

IGaDtools4MINT - Gender und Diversity Mainstreaming Toolkit für den Informatikstudiengang

Trotz umfangreicher Forschung und darauf aufsetzender Modellprojekte sowie Förderprogramme, die den Frauenanteil in den MINT-Fächern erhöhen und die Abbruchquoten senken sollen, stagniert die Anzahl der Frauen in technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen. In Anknüpfung an die bestehende Forschung analysierte das Projekt IGaDtools4MINT bundesweit durchgeführte Best Practice-Maßnahmen aus diesem Bereich und vereinte diese in einer Zusammenschau mit dem Ziel, ein Gesamtkonzept zu entwickeln, über das der Anteil von Frauen in MINT-Fächern nachhaltig erhöht werden kann.

In diesem Kooperationsprojekt arbeiteten der Lehr- und Forschungsgebiete Informatik 9 und Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften, kurz: GDI, sowie der Technischen Universität Berlin zusammen. Hier wurde ein Gender und Diversity Toolkit entwickelt, das Handlungsleitlinien sowie Umsetzungsstrategien und -methoden für Hochschulen bereithält. Diese sollten den Anteil an jungen Frauen und weiteren bislang von den MINT-Fächern eher ausgegrenzten Zielgruppen erhöhen und so zu einem Paradigmenwechsel im MINT-Bereich beitragen.

 
 

L²P - Lehr- und Lernplattform der RWTH Aachen

L2P ist die zentrale, webbasierte Lehr- und Lernplattform der RWTH Aachen. Als zentral gehostete Plattform ist sie in andere IT-Diensten der Hochschule integriert und mit regelmäßigen Backups und Support versehen. Sie vereinfacht L2P in seinen virtuellen Lernräumen die Administration von Lehrveranstaltungen. So erleichtert Studierenden den Zugriff auf alle Termine, Materialien, Übungsangebote und sonstigen lernrelevanten Informationen und eröffnet überdies zusätzliche didaktische Optionen für den Einsatz digitaler Medien in der Lehre. Als geschützter Bereich mit personalisiertem Zugriff ermöglicht L2P auch die urheberrechtskonforme Bereitstellung von Fremdmaterialien. Zudem können Drittsysteme in einem einfachen Verfahren an die Plattform angeschlossen und ihr Funktionsumfang so veranstaltungsspezifisch erweitert werden.

 
 

SAiL-M - Semiautomatische Analyse individueller Lernprozesse in der Mathematik

In Vorlesungen mit hunderten Teilnehmenden ist es den Tutoren meist unmöglich, sich bestmöglich um jeden Studierenden zu kümmern. Auf der anderen Seite erbringen automatisierte Lernumgebungen nicht immer das Feedback, das schlechtere Studierende zum Aufholen benötigen. Ziel des BMBF-Projekts SAiL-M ist es daher, Konzepte und Werkzeuge zu entwickeln, die semi-automatische Analysen individueller Lernprozesse in Mathematik und anderen Fächern ermöglichen.

Im letzten Jahr wurden interaktive Werkzeuge entwickelt, die den Lernenden bei mathematischen Aufgaben unterstützen, zum Beispiel bei Beweisen geometrischer Theoreme in der Mengenalgebra. In Kooperation mit unseren Partnern aus Schwäbisch Gmünd wurden interaktive Visualisierungen integriert, die auf dem Cinderella Dynamic Geometry System basieren. Mit Hilfe eines Jacareto-Moduls kann der Lernprozess der Studierenden zusätzlich aufgezeichnet werden.

Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.