Ab sofort verfügbar: Frühe informatische Bildung - Haus der kleinen Forscher - Band 9

17.04.2019

In Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Ulrik Schroeder und Frau Prof. Dr. Nadine Bergner ist das neunte Band der Schriftenreihe "Haus der kleinen Forscher" zum Thema frühe informatische Bildung entstanden.

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Ulrik Schroeder

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Ob es nun das Ampelsystem ist, das Navigationsgerät im Auto, das Smartphone der Eltern, ein Tablet in der Kita oder der PC im Klassenzimmer – Kinder wachsen heute in einer Welt auf, die stark digital geprägt ist und sich rasend schnell weiterentwickelt. Mädchen und Jungen möchten sie erforschen und mitgestalten und haben viele Fragen: Wie funktioniert ein Roboter? Was passiert, wenn ich den Computer anschalte? Und was steckt eigentlich hinter all den Bildern und Informationen?

Seit vielen Jahren entwickelt und evaluiert die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ erfolgreich Konzepte und Materialien im MINT-Bereich für das forschende Lernen in der frühkindlichen Bildung. Nach den Naturwissenschaften, der Technik und der Mathematik wagt sich die Stiftung mit dem neunten Band der wissenschaftlichen Schriftenreihe zur Arbeit der Stiftung an das „I“ in MINT heran. Damit haben wir Neuland betreten, denn im deutschsprachigen Raum gibt es kaum Forschungsansätze und Bildungskonzepte zu diesem Thema. Dabei wächst die Bedeutung von Informatik und damit verbundenen Kompetenzen stetig.

Bei den Kindern steht die Faszination der Welt im Vordergrund: Sie wollen ausprobieren, erforschen, mitgestalten und wissen, wie was zusammenhängt und funktioniert. Dabei gehen sie mit Computern und Co. nicht anders um als mit anderen spannenden Dingen: Sie wollen sie entdecken, erforschen und wissen, was dahintersteckt. Wie kommen alle diese Informationen in das kleine Handy? Warum kann mein Computer so schnell rechnen? Woher weiß die Ampel, wann wer fahren, wer gehen und wer stehen soll?

Die Aufgabe der Frühbildungsinitiative ist es, die Pädagoginnen und Pädagogen zu befähigen, gemeinsam mit den Mädchen und Jungen auf die Suche nach Antworten gehen zu können.

Daher stellt das „Haus der kleinen Forscher“ – beruhend auf den Empfehlunggen der Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Forschung – in seinem Bildungsangebot die technologische Perspektive des Digitalen in den Mittelpunkt. Es gibt gut ausgearbeitete Fortbildungskonzepte, pädagogische Materialen und Online-Angebote für pädagogische Fach- und Lehrkräfte sowie für Kinder zum Entdecken von Informatik – mit und ohne Computer.

Denn es geht dabei nicht um die verstärkte Nutzung digitaler Medien, sondern um das Verstehen zugrundeliegender Konzepte. Mädchen und Jungen können in einem spielerischen Umgang mit Informatiksystemen algorithmisches Denken kennenlernen und bauen damit eine wichtige Grundlage für einen reflektierten und kompetenten Umgang mit diesen Systemen auf.