Blended Learning Video-Projekt der Fachgruppe Informatik

  Ausstattung Urheberrecht: LuFg I9 Ausstattung

Ziel des Projektes war, einige Szenen zu produzieren, welche die technologischen Unterschiede hervorheben, die sich mit der Zeit durch die Informatik ergeben haben. Hierbei sollte Fachwissen über die grundlegende Arbeit der Produktion eines Films gesammelt werden.

Zu Beginn des Teilprojektes wurde ein grobes Konzept entwickelt. Darin wurde festgehalten, welche Situationen verfilmt werden sollten. Hierbei war noch unklar, wie diese dem Betrachter kommuniziert werden sollten. Die Wahl fiel auf folgende drei Szenarien:

  1. Gegenüberstellung von Brief und SMS: Hier sollte die Überlegenheit der SMS gegenüber dem Brief dargestellt werden.
  2. Gegenüberstellung von Papierkarte und Navigationsgerät: Hier sollte die Vereinfachung der Navigation durch die Technik hervorgehoben werden.
  3. Gegenüberstellung von Wikipedia und einer klassischen Bibliothek: Hier sollte gezeigt werden, wie das Internetportal zu einer schnelleren Lösung verhelfen kann.

Nach der groben Festsetzung der drei Szenarien wurde nach Drehorten gesucht. Hierbei wurden vor allem folgende Kriterien berücksichtigt: Abwesenheit von Besuchern, Stille, Wetterunabhängigkeit und Erreichbarkeit. Bei dem Dreh in der Bibliothek erreichten wir dies in Absprache mit der Bibliotheksleitung durch die Abpassung von Zeiten, in denen die Räume spärlich besucht waren. Beim Dreh des Navigationsgerätes musste der Drehort aufgrund instabilen Wetters gewechselt werden.

  Planung Urheberrecht: LuFg I9 Planung

Nachdem die Drehorte bekannt waren, konnte präzise geplant und Absprachen getroffen werden, wie die Szenarien umgesetzt werden. Ein Szenario wird üblicherweise in Szenen unterteilt, welche wiederum in Shots unterteilt werden. Die Gegenüberstellung Bibliothek und Wikipedia wurde in acht Szenen gegliedert, welche sich jeweils in mindestens zwei Shots unterteilen ließen. Die hier verwendete Bezeichnung für die einzelnen Shots wird später verwendet, um die entsprechenden Takes (Aufnahmen) zu bezeichnen und den dazugehörigen Tondateien zuzuordnen. Je präziser das Skript ist, desto leichter wird das Filmen später. Es ermöglicht das Filmen in veränderter Reihenfolge bei weiterhin gewährleisteter Kontinuität des Films.

Wenn festgehalten ist, wie gefilmt wird, folgt die Umsetzung. Hier wird es zwangsläufig zu kleinen Unterschieden zum Skript kommen. Wichtig ist hier der kontinuierliche Einsatz der Filmklappe zur späteren Identifikation der Takes und um eine Zuordnung der einzeln aufgenommenen Töne möglich zu machen. Vor allem beim Filmen im Auto erwies sich das flexible Equipment als sehr geeignet. Komplexe Ausrichtungen vom Stativ innerhalb des Fahrzeuges zusammen mit häufigen Wechseln der Kameraeinstellungen waren erst mit der professionellen Kamera möglich. Die Möglichkeiten die Kamera manuell nachzuregeln war an vielen Stellen beim Drehen äußerst hilfreich. Einstellungen wie Belichtungskorrektur, manueller Fokus, Weißabgleich, ND-Filter, Audionachregelung und viele weitere halfen das Video in dieser Qualität zu erstellen.

Nach Abschluss der Aufnahmen mussten die Daten langfristig gesichert werden. Hier galt es, ein geeignetes System zu finden und vor allem Speicher anzuschaffen, da beim Filmen viele und vor allem speicherintensive Daten entstehen. Wir entschieden uns für eine externe Festplatte für den Schnitt und eine Netzwerkfestplatte für die langfristige Datensicherung.

Als nächstes mussten die Ton- und Bild-Daten zusammengefügt und geschnitten werden. Hier erwiesen sich herkömmliche Endnutzerprogramme als nicht ausreichend. Diese sind für simple Videobearbeitung geeignet, aber nicht für die Produktion eines qualitativ hochwertigen Kurzfilms. Die verwendete Software befähigte uns dazu, Modifikationen, die aus der Bildbearbeitung bekannt waren, auf den produzierten Inhalt anzuwenden. Gute Software war an dieser Stelle eine große Zeitersparnis.

Zum Schluss suchten wir noch nach einem passenden Soundtrack. Dieser musste lizenzfrei sein, damit das Video später auch veröffentlicht werden konnte.

     

    Die Ergebnisse

    Hier sind die Ergebnisse der Video-Gruppe aus der Blended Learning Initiative der Fachgruppe Informatik zu finden:

    Erstellte Videos zum Thema "Was ist Informatik":

    Video-Rückblick zu einer Tagung:

    Abschlusspräsentation eines Praktikums:

    Mit dem Equipment des Video-Projektes und der Unterstützung von Felix Baumann aufgezeichneter Vortrag:

    Wie geht es weiter?

    Nächstes Ziel der Video-Gruppe ist es Videos zu spezifischen Veranstaltungen zu produzieren. Dies können Videos zu Forschungsthemen (z. B. Promotionsthemen), spanndende Seminare oder Praktika mit Beteiligung der Studierenden oder auch Kurzankündigungen zu Vorlesungen sein.

    Projektteam:

    Dr. Nadine Bergner (Projektleitung) mit Sabrina Aboulkacem und Lukas Netz