Bastian Küppers

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Implementation of a Framework for e-Assessment on Students' Devices

Dem allgemeinen Trend der Digitalisierung folgend, setzt die Lehre an deutschen Hochschulen zunehmend auf digitale Elemente, zum Beispiel Learning Management Systeme oder Smartphone-Apps. Diese Entwicklung vollzieht sich in den Vorlesungen assoziierten Übungen und Praktika. Es ist zum Beispiel durchaus üblich, dass Studierende in Programmierübungen ihre eigenen Notebooks verwenden. Klausuren sind allerdings bislang nicht Teil dieser Entwicklung. Aufgrund der vorstehend beschriebenen Situation ergibt sich ein Medienbruch zwischen der Lehrveranstaltung selbst und der zugehörigen Klausur.

Die Entscheidung, Klausuren weiterhin auf Papier zu schreiben, wird oft aufgrund von Vorbehalten getroffen, welche größtenteils Fairness und Zuverlässigkeit von e-Assessment betreffen. Speziell Vorbehalte von Studierenden sind dabei ein gewichtiger Hinderungsgrund bei der Einführung von e-Assessment. Den Vorbehalten gegenüber stehen Vorteile von e-Assessment, aufgrund derer e-Assessment einen Mehrwert darstellen kann. Daher gilt es, diese Vorbehalte auszuräumen. Zusätzlich zu den Vorbehalten, sind oft finanzielle Gründe ein Hindernis. Die Anschaffung und Administration einer geeigneten IT-Infrastruktur ist teuer, sowohl was Sachkosten, als auch was Personalkosten angeht. Da der Großteil der Studierenden bereits selbst Endgeräte besitzt, die sich potenziell für e-Assessment eignen, ist Bring Your Own Device (BYOD) eine mögliche Lösung für diese Kostenproblematik.

Ziel der Dissertation ist es, das Thema e-Assessment einer breiten Nutzerbasis näher zu bringen, um so Vorbehalte reduzieren zu können. Um ebenfalls die Kostenproblematik angehen zu können, werden wir im Rahmen unseres Projektes BYOD-Ansätzen implementieren und evaluieren.